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Ein kleiner Infotext für alle, die gern wissen wollen, was das hier überhaupt ist (von 2011)

Eine Convention ist ein Treffen, das zu einem bestimmten Thema stattfindet. In unserem Fall treffen wir uns alle, weil wir zusammen jonglieren wollen.

Bei einer Jonglierconvention treffen sich Jongleure meist über ein Wochenende, um Tricks auszutauschen, neue Leute kennen zu lernen und sich inspirieren zu lassen.

Auf jeder Jonglierconvention gibt es Workshops, bei denen man noch sehr viel dazulernen kann. Von "Drei Bälle für Anfänger" über "Luftakrobatik Trick für Duos" bis "Fünf Keulen Tricks" ist jedes Level vertreten. Die Workshops werden freiwillig von anderen Teilnehmern gehalten. Jeder bringt dem anderen das bei, was er selbst kann, getreu dem Motto: Von Jongleuren, für Jongleure, welches für die Jonglierszene sehr wichtig ist. Ohne dieses Motto würde es Jonglierconventions einfach nicht geben, denn alle diese Events werden ehrenamtlich organisiert, von Jongleuren, die sich und den anderen eine Plattform bieten wollen, wo sie ihr Hobby zusammen ausleben können.

Jonglierconventions finden fast immer in Turnhallen statt, weil diese groß genug sind für a) die große Anzahl Menschen, die dort zusammen kommen (ca. 150-200) und b) für allerlei Tricks, bei denen Jongliergegenstände auch gern mal bis zur Decke hochgeworfen werden. Übernachtet wird bei Conventions meist in einer zweiten Halle, in Klassenzimmern oder in anderen Räumen als Matratzenlager. Komfort ist nicht so wichtig, vor lauter lernen und trainieren haben die meisten nur eingeschränkt Zeit zum Schlafen. Deshalb ist die Jonglierhalle auch 24 h geöffnet.

Den großen Höhepunkt einer Jonglierconvention bildet eine Show: Bei unserer Convention wird es eine Show geben auf Spendenbasis, es kann also jeder vorbei schauen am Samstag Abend und sich vom Können der Artisten überzeugen, die wir für unser buntes Programm eingeladen haben.

Den Abschluss des offiziellen Programms machen die Jonglierspiele, eine Art Olympiade, bei der sich die Organisatoren lustige Spiele ausdenken, die man auch mit Jonglierequipment machen kann.

Zum Schluss noch eine Info für die Eltern, deren Kinder zum ersten Mal auf eine Jonglierconvention gehen: Conventions sind absolut unpolitische Veranstaltungen, wir sind auch keine Sekte, wir trainieren nur zusammen. Natürlich geht das mitunter bis spät in die Nacht und man haut sich beim Üben vielleicht mal eine Keule ins Gesicht, aber so viele tolle neue Eindrücke wie auf einer Jonglierconvention gibt es nur bei wenigen Veranstaltungen. Ihr Kind wird vermutlich den ein oder anderen blauen Fleck mit nach Hause bringen, aber auch viele neue Jongliertricks und Begeisterung. Da wir uns natürlich um den Nachwuchs kümmern, haben wir eine Einverständnis-Erklärung auf unsere Seite gestellt, die alle unter 18 unterschrieben mitbringen müssen. Dort kann auch eine Aufsichtsperson eingetragen werden, die sich für Ihr Kind über das Wochenende zuständig fühlt. Ein spezielles Betreuungs-Programm gibt es bei Conventions nicht, aber auf jeden Fall genügend Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch für junge Jongliergruppen und Zirkus-AGs ist gesorgt: Jede Gruppe mit mehr als 10 Personen erhält freien Eintritt für einen Betreuer.